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Wednesday, October 26, 2011

Ein blinder Glaube der Kunden an gestempelte, beglaubigte Übersetzungen

Wenn mir ein Kunde eine Übersetzungarbeit anvertraut, ist die Sache meistens ganz einfach. Ich übersetze die Texte, sende dem Kunden die Übersetzung mit der Rechnung und er bezahlt mich (hoffentlich, aber das ist eine andere Geschichte!). Die Sache ist damit für die beiden Parteien zufriedenstellend erledigt.

Aber das Posten dieses Blogs beschäftigt sich mit einer anderen Sache. Ab und zu kommt ein Kunde, der es wünscht, dass ich die Übersetzung von einem Notar beglaubigen lassen solle.

Der Kunde versteht eine Sache nicht. Diese Art der Beglaubigung bestätigt bloß die Tatsache, dass ich meine Bestätigung der korrekten Übersetzung in Gegenwart von einem Notar gemacht habe und nichts mehr. Der Notar bestätigt nur, dass ich die obige Bestätigung in seiner Gegenwart unterzeichnet habe. Der Notar ist nämlich für die Richtigkeit meiner eigenen Bestätigung nicht verantwortlich.

Aber manche Leute scheinen einen blinden Glaube an gestempelte Schriftstücken zu haben!!!

Mit freundlichen Grüßen,
Dondu N. Raghavan

2 comments:

Gabriel said...

Kunden glauben auch an billige Tarife, und Übersetzungen, die wir von heute auf morgen machen sollen. Wie viel einfacher wäre doch das Übersetzerleben ohne Kunden :-)

narvkelly said...

well this great muusings of the translator and i m really like it how to become a interpreter